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Satzung des Fördervereins Kirchenmusik

Förderverein Kirchenmusik in der Alten Kirche Essen-Kray e.V.

Satzung

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Förderverein Kirchenmusik in der Alten Kirche Essen-Kray e.V.“.

(2) Er hat seinen Sitz in Essen-Kray.

(3) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§ 2 Grundlagen und Ziel

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar kirchliche Zwecke: Er fördert die Ausübung und Pflege der Kirchenmusik in der Alten Kirche in Essen-Kray. Der Verein unterstützt in finanzieller und ideeller Weise alle Vorhaben, die dazu beitragen, an der Alten Kirche Essen-Kray ein kirchenmusikalisches Zentrum auszubauen.

(2) Ein besonderes Anliegen des Vereins ist es, die Orgel der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Kray entsprechend ihrer über den Essener Raum hinausragenden Bedeutung mit Konzerten, Kursen und Führungen einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

(3) Der Verein dient diesen Aufgaben durch das Aufbringen finanzieller Mittel (Mitgliedsbeiträge, Spenden), die den Kirchenmusiketat der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Kray ergänzen.

(4) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Stellung in der Gemeinde

(1) Der Verein steht durch seinen Vorstand in ständigem Kontakt mit dem Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Kray.

(2) Die Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kray ist in den Mitglieder- und Vorstandssitzungen vertreten durch den Vorsitzenden des Presbyteriums (im Falle dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter), der beratende Stimme hat, sofern ihm nicht aus der Mitgliedschaft in einem der genannten Organe beschließende Stimme erwächst.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft kann von allen Personen, die die Verwirklichung der Ziele des Vereins als ihre Sache ansehen, erworben werden. Es wird von den Mitgliedern erwartet, daß sie die Ziele des Vereins jederzeit vertreten und für sie werben.

(2) Die Mitgliedschaft wird durch die Beteiligung an der Gründung des Vereins oder durch Aufnahme erworben. Die Aufnahme erfolgt nach schriftlicher Anmeldung und Zahlung des ersten Beitrages durch schriftliche Bestätigung des geschäftsführenden Vorsitzenden. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Empfang der Mitgliedskarte.

(3) Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Er ist ein Monatsbeitrag. Die Mitglieder sollen die festgesetzten Beiträge pünktlich entrichten, und zwar monatlich oder für mehrere Monate zusammen im voraus.

(4) Die Mitgliedschaft im Verein endet:

a) durch Tod des Mitglieds, sofern sie nicht durch einen Angehörigen fortgesetzt wird,

b) durch Austritt. Er kann nur zum Ende eines Monats erfolgen und ist dem geschäftsführenden Vorsitzenden mindestens zwei Wochen vorher schriftlich mitzuteilen,

c) durch Ausschluß. Dieser erfolgt durch den Vorstand, und zwar aus wichtigem Grund, insbesondere wenn das Mitglied seinen in der Satzung festgelegten Verpflichtungen trotz Mahnung nicht nachkommt.

(5) Der Verein besteht auch im Falle des Ausscheidens von Mitgliedern unter den übrigen Mitgliedern weiter. Der Ausscheidende hat auf das Vereinsvermögen keinen Anspruch. Auch ein Anspruch auf Auseinandersetzung steht ihm nicht zu.

§ 5 Vereinsorgane

Der Verein hat folgende Organe: den geschäftsführenden Vorsitzenden, den Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 6 Der geschäftsführende Vorsitzende

(1) Der geschäftsführende Vorsitzende wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Seine Wahl wird dem Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Kray mitgeteilt.

(2) Der geschäftsführende Vorsitzenden wird für die Dauer eines Geschäftsjahres gewählt. Er ist wiederwählbar. Scheidet er vorzeitig aus seinem Amt aus, so führt der zweite Vorsitzende (§7 Abs. 2) die Geschäfte bis zur Neuwahl.

(3) Der geschäftsführende Vorsitzende und/oder der stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Beide sind für sich allein vertretungsbefugt.

(4) Dem geschäftsführenden Vorsitzenden obliegt:

a) die Führung des Vereins im Sinne der Satzung,

b) die Einberufung und Leitung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung.

  1. Der geschäftsführende Vorsitzende und die übrigen Vorstandsmitglieder können wegen schwerwiegenden Verstoßes gegen die Satzung oder wegen erheblicher Mängel in der Führung der Geschäfte durch die Mitgliederversammlung abberufen werden.

§ 7 Der Vorstand

(1) Die Durchführung der Vereinsarbeit liegt in den Händen des Vorstandes. Seine Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Ihre Amtszeit beträgt ein Geschäftsjahr. Sie sind wiederwählbar.

(2) Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorsitzenden, dem zweiten Vorsitzenden, dem ersten und zweiten Kassenwart, dem Schriftführer und zwei Beisitzern.

(3) Dem Vorstand obliegt insbesondere:

a) die Wirtschaftsführung des Vereins und die Aufstellung des Wirtschaftsplanes,

b) die Erledigung grundsätzlicher Angelegenheiten des Geschäftsverkehrs und

c) die Vorbereitung der Mitgliederversammlungen.

(4) Der Vorstand entscheidet in allen Vereinsangelegenheiten, sofern nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist.

(5) Der Vorstand kann für gewisse Geschäfte besondere Vertreter bestellen. Deren Vertretungsmacht erstreckt sich im Zweifel auf alle Rechtsgeschäfte, die der zugewiesene Geschäftskreis gewöhnlich mit sich bringt.

(6) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit absoluter Mehrheit seiner Mitglieder.

§ 8 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus dem Vorstand und den Mitgliedern des Vereins.

(2) Den Vorsitz hat der geschäftsführende Vorsitzende. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Sie ist ferner einzuberufen, sobald es von einem Fünftel der Vereinsmitglieder oder von der Mehrheit des Vorstandes unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich beantragt wird.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung obliegt dem geschäftsführenden Vorsitzenden. Sie hat in schriftlicher Form zu erfolgen. Die Ladungsfrist soll mindestens zwei Wochen betragen. Die Einladung erfolgt rechtzeitig, wenn sie wenigstens 15 Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung zur Post gegeben wird. In dringenden Fällen, insbesondere bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen kann diese Frist unter Angabe der Gründe bis auf 5 Tage abgekürzt werden.

(4) Der Mitgliederversammlung obliegt es:

a) die Mitglieder des Vorstandes in getrennten Wahlgängen zu wählen. Auf Antrag ist geheime Abstimmung durchzuführen,

b) den Rechenschaftsbericht (Jahresrechnung und Geschäftsbericht) des geschäftsführenden Vorsitzenden entgegenzunehmen und sich dazu zu äußern,

c) den Vorstand zu entlasten,

d) sich Auskünfte über die weitere Arbeit des Vereins geben zu lassen und Anregungen zu ihrer Gestaltung zu geben,

e) über Angelegenheiten, die der Vorstand der Mitgliederversammlung zuweist, zu beschließen, und

f) Beschlüsse über Vermögensausgaben zu fassen, soweit sie nicht die zur Durchführung der Vereinsgeschäfte notwendigen Ausgaben betreffen.

§ 9 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

(1) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder; jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

(2) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

(3) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt, sofern die Satzung keine gegenteiligen Bestimmungen enthält.

(4) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden und Schriftführer unterschrieben ist.

§ 10 Vereinsvermögen

(1) Alle Mittel dürfen nur zweckgebunden verwendet werden. Die Geschäftskosten des Vereins müssen ausschließlich aus dem Beitragsaufkommen bestritten werden.

(2) Der Verein verzichtet auf die Erzielung von Gewinnen für seine Mitglieder. Gewinne, die aus der Anlegung des Vereinsvermögens erwachsen, werden ausschließlich für die Ziele des Vereins verwendet. Die Mitglieder des Vereins und die Mitglieder des Vorstandes haben keinen Anspruch auf das Vermögen des Vereins oder die Erträgnisse des Vermögens, auch dürfen ihnen keinerlei Vermögensvorteile zugewendet werden.

(3) Alle Tätigkeit im Verein ist ehrenamtlich; es gibt nur ein Recht auf Ersatz von Baraufwendungen. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(4) Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das Vermögen nach Tilgung aller Verbindlichkeiten an die Evangelische Kirchengemeinde Essen-Kray, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, kirchenmusikalische Zwecke zu verwenden hat.

§ 11 Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

Über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung. Für die Beschlüsse ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich. Ein Beschluß über die Änderung der Grundlagen und Zielsetzung des Vereins (§ 2) bewirkt die gleichzeitige Auflösung des Vereins.

§ 12 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr läuft bis zum 31. Dezember 1995.


Essen, den 23. Februar 1995